Sankt Bonifatius
Sankt Bonifatius Frankfurt am Main
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Damit Sie uns finden, wenn Sie uns brauchen

Wie und warum wir unsere Website neu gedacht haben – und was das für die Gemeinschaft bedeutet.

17. Juni 2026 Alle Beiträge

Stellen Sie sich vor: Es ist Abend. Sie halten ein neugeborenes Baby im Arm und tippen mit einer Hand auf Ihr Handy: „Taufe Frankfurt katholisch“. Oder: Sie haben gerade jemanden verloren und suchen, noch im Schock, nach einem Ansprechpartner für die Beerdigung. Oder ein junges Paar träumt von einer Hochzeit in einer schönen Kirche in Sachsenhausen.

Diese Menschen suchen nicht nach uns – sie suchen nach etwas, das wir anbieten. Die Frage ist: Finden sie uns? Genau darum geht es bei der neuen sanktbonifatius.de.

Was die Daten uns erzählt haben

Bevor wir auch nur eine Zeile an der neuen Website geschrieben haben, haben wir uns angeschaut, wie Menschen die alte Website tatsächlich genutzt haben. Google stellt Pfarreien kostenlose Werkzeuge zur Verfügung, die zeigen, über welche Suchanfragen Menschen auf eine Website gelangen – und was sie dort tun.

Was wir gefunden haben: 56 % aller Besucher kommen über die Google-Suche zu uns – sie haben etwas eingegeben und dann auf unser Ergebnis geklickt. Die restlichen 43 % sind Menschen, die uns schon kennen: Sie kommen direkt über einen QR-Code im Pfarrbrief, einen WhatsApp-Link oder ein gespeichertes Lesezeichen. Das sind zwei sehr unterschiedliche Gruppen mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen – und die neue Website muss beiden gerecht werden.

Die häufigsten Suchanfragen, die Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger zu uns führen, sind konkret und menschlich: „Gottesdienst Sachsenhausen“, „Taufe Frankfurt“, „kirchliche Hochzeit Frankfurt“, „Beerdigung Frankfurt katholisch“. Das sind Menschen an Wendepunkten ihres Lebens – bei einer Geburt, einer Heirat, einem Verlust.

Und noch etwas haben die Daten gezeigt: Wer auf unsere Taufseite kommt, liest sie im Schnitt fast vier Minuten lang. Das ist im Web eine Ewigkeit. Diese Menschen sind bereit für den ersten Schritt – aber nur, wenn wir ihnen eine klare Tür öffnen.

Was wir im Hintergrund verändert haben

Eine Website sichtbar zu machen – für Google, aber auch für die neuen KI-Assistenten wie ChatGPT, Gemini oder Copilot, die inzwischen gefragt werden: „Welche Kirche in Frankfurt eignet sich für eine Taufe?“ – das braucht Sorgfalt und Konsequenz. Hier sind die wichtigsten technischen Veränderungen:

Jede Seite bekommt einen klaren Titel. Früher hieß die Seite über unsere Jugendangebote einfach „Jugend – Sankt Bonifatius“. Heute heißt sie: „Jugendkirche JONA, Schülercafé & Freizeiten | Sankt Bonifatius Frankfurt“. Google und KI-Systeme lesen diese Titel als erstes – und wer in Frankfurt nach Angeboten für junge Menschen sucht, findet uns jetzt leichter.
Jede Seite bekommt eine beschreibende Kurzzusammenfassung. Diese sogenannte Meta-Beschreibung erscheint in den Google-Suchergebnissen direkt unter dem Seitentitel. Sie ist oft der erste Satz, den jemand von uns liest – noch bevor er auf unsere Website geklickt hat. Wir haben diese Texte für alle 24 Hauptseiten überarbeitet: konkret, einladend, ehrlich.
Frankfurt steht jetzt überall darin. Klingt selbstverständlich – war es aber nicht. Auf vielen unserer Seiten fehlte der Stadtname komplett. Wer in Frankfurt nach einer Taufkirche sucht, landet eher bei den Ergebnissen, die „Frankfurt“ auch tatsächlich erwähnen.
Bilder bekommen Beschreibungen. Suchmaschinen und KI-Systeme können Fotos nicht so sehen wie wir. Sie lesen stattdessen den sogenannten Alternativtext – eine kurze Bildbeschreibung im Hintergrund. Auf der alten Website fehlten diese Texte bei Dutzenden Fotos. Wir haben das behoben – das hilft auch Menschen, die wegen einer Sehbeeinträchtigung mit Screenreader-Software surfen.

Die Seitenstruktur ist klarer geworden. Jede Seite hat jetzt eine deutliche Hauptüberschrift. Wie ein gutes Buch ein klares erstes Kapitel braucht, braucht eine gute Webseite einen klaren Einstieg – für Besucher und für Algorithmen gleichermaßen.
Was auf der Seite sichtbar umgesetzt wurde

Was wir uns beim neuen Design gedacht haben.

Neben der technischen Optimierung im Hintergrund haben wir die Erkenntnisse auch direkt im Design der Website umgesetzt – und zwar für beide Gruppen: für Menschen, die uns neu entdecken, genauso wie für unsere Stammgemeinde.

Sakramente und Kasualien auf der Startseite. Taufe, Hochzeit, Erstkommunion, Firmung, Beerdigung – die Seiten zu diesen Themen sind auf der Startseite jetzt als gut sichtbare Buttons direkt erreichbar. Wer abends auf dem Sofa nach einer Taufmöglichkeit sucht, soll nicht erst durch drei Menüebenen klicken müssen. Quicklinks zu den meistgenutzten Inhalten. Gottesdienstordnung, Terminkalender, Pfarrbüro, WhatsApp-Kanal – diese Seiten werden von unserer Stammgemeinde regelmäßig aufgerufen, oft über einen QR-Code direkt aus dem Pfarrbrief. Sie sind jetzt prominent und ohne Umwege auffindbar.

Ein neues Design aus einem Guss. Die neue Seite sieht anders aus als die alte – und das ist gewollt. Großflächige Hero-Bilder (das sind die dominanten Eingangsbilder oben auf jeder Seite) geben sofort ein Gefühl für die Atmosphäre unserer Kirchorte und Veranstaltungen. Sorgfältig gestaltete Designelemente verbinden alle Seiten zu einem stimmigen Gesamtbild. Und Foto-Marquées – das sind animierte Bildstreifen, die sich langsam über den Bildschirm bewegen – zeigen das bunte Leben der Pfarrei: Gottesdienste, Feste, Menschen, Momente.
Schneller finden, was man sucht. Für unsere Gemeindemitglieder war die Devise: weniger Suchen, mehr Ankommen. Die Navigation ist übersichtlicher, die Seiten laden schneller, und alles ist für das Smartphone optimiert – denn 62 % aller Besuche kommen vom Handy.

Warum das auch für KI-Suche wichtig ist

Viele Menschen fragen heute nicht mehr nur in Google, sondern in KI-Assistenten: „Welche katholische Kirche in Frankfurt-Sachsenhausen bietet vielfältige Gottesdienstformate?“ oder „Wo finde ich in Frankfurt eine Pfarrei mit Seelsorge für Trauernde?“

Diese KI-Systeme lesen Websites – und sie lesen sie genau. Ob eine Pfarrei als verlässliche, lebendige Gemeinschaft wahrgenommen wird, hängt stark davon ab, ob die Inhalte klar, aktuell und gut strukturiert sind.

Die Antwort auf die Frage, was Sankt Bonifatius ausmacht, klingt einfach – ist aber der Kern von allem: Wir sind eine Pfarrei, die Menschen in allen Lebensphasen begleitet. Mit Gottesdiensten, die berühren. Mit Seelsorge, die trägt. Mit Angeboten für Kinder, Jugendliche, Familien, Suchende, Trauernde. Und mit einer Gemeinschaft, die in Sachsenhausen verwurzelt ist – über 100 Jahre Geschichte – und gleichzeitig offen für alle, die dazugehören möchten.

Das steht jetzt klarer auf der Website. Damit Google es findet. Damit KI es versteht. Und damit Menschen, die uns wirklich brauchen, auch wirklich zu uns finden.

Was das für Sie bedeutet

Nichts muss sich für Sie ändern. Wenn Sie schon zur Pfarrei gehören, finden Sie auf der neuen Website alles, was Sie kennen – übersichtlicher, schöner gestaltet und für das Handy optimiert. Das neue Design verbindet Modernität und Tradition: Es sieht frisch aus, fühlt sich aber nach Sankt Bonifatius an.

Und wenn Sie jemanden kennen, der gerade eine Taufe plant, eine kirchliche Hochzeit sucht oder Begleitung in einer schweren Zeit braucht – sagen Sie ruhig: Schau mal bei sanktbonifatius.de rein. Wir haben dafür gesorgt, dass diese Seite antwortet, wenn jemand fragt.

Das Website-Team: Lovis Künzel, Frank Hoffmann und Werner Otto.

Grundlage der Analyse waren anonymisierte Nutzungsdaten aus Google Analytics und der Google Search Console (März–April 2026).