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Pfarrkirche St. Bonifatius – Geschichte, Architektur & Kirchenführer

Pfarrei Sankt Bonifatius · Frankfurt-Sachsenhausen

Pfarrkirche St. Bonifatius

Backsteinexpressionismus von Martin Weber – eine Kirche aus Licht und Beton. Entdecken Sie ihre Geschichte, Architektur und Kunstschätze im digitalen Kirchenführer.

Baugeschichte & Architektur

Eine Kirche, die polarisierte

Als 1926 die Arbeiten begannen, erschien die moderne Bauweise von St. Bonifatius manchem Zeitgenossen als Sakrileg. Durfte eine Kirche wirklich in Eisenbeton ausgeführt und mit Klinker verblendet werden? Der Architekt Martin Weber bewies: Ja. Und schuf damit ein Bauwerk, das bis heute beeindruckt.

Die Pfarrkirche St. Bonifatius in Frankfurt-Sachsenhausen (Holbeinstraße 70, 60596 Frankfurt am Main) wurde am 7. August 1927 nach Plänen des Frankfurter Architekten Martin Weber (1890–1941) geweiht. Der Backsteinexpressionismus-Bau gilt als bedeutendes Beispiel für modernen Kirchenbau im Deutschland der Weimarer Republik: eine mächtige Spitzbogenhalle aus Eisenbeton und rotem Klinker, überragt von einem charakteristischen sechseckigen Turm. Im Inneren beherbergt die Kirche 12 dokumentierte Kunstwerke – darunter der Taufstein von Villeroy & Boch, eine barocke Madonna und historische Engelbilder. Gottesdienste werden täglich gefeiert; die Kirche ist in der Regel 9–18 Uhr geöffnet. St. Bonifatius gehört zur Katholischen Pfarrei St. Bonifatius im Bistum Limburg und ist Heimstatt der Jugendkirche JONA.

Wie ist der Grundriss von St. Bonifatius gestaltet?

St. Bonifatius erhebt sich im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen auf einem längsrechteckigen Grundriss, der sich – dem Verlauf der Thorwaldsenstraße folgend – von Osten nach Westen erstreckt. Der Baukörper ist in eine Ober- und Unterkirche unterteilt. Der Hauptsaal läuft auf einen zentralen Chor im Westen zu, dessen sechseckiger Turm das charakteristische Erkennungsmerkmal der Kirche ist.

Die in Eisenbeton ausgeführte Kirche ist nach außen mit rotem Klinker verblendet. Zwischen zwei massiven quaderförmigen Treppenhäusern springt im Osten das von einem Staffelgiebel überragte Hauptportal zurück, dem eine großzügige Freitreppe vorgelagert ist. Die lanzettförmigen Fenster der Kirche und der sechseckige Turmaufsatz sind ein markantes Beispiel des Backsteinexpressionismus.

St. Bonifatius – Luftaufnahme

Wie sieht der Innenraum von St. Bonifatius aus?

Die in Eisenbeton ausgeführte Halle ist von gewölbten Spitzbögen geprägt, die auf Fußbodenniveau ansetzen, den Raum überspannen und gliedern. Dem Besucher öffnet sich ein unverstellter Blick auf Chor und Tabernakelstele, die – ebenso wie die darunterliegende Kapelle – von einer modernen Variante des Netz-/Sterngewölbes überfangen werden.

Für die Doppelfunktion als Pfarr- und Gedächtniskirche schuf Weber zwei logische Einheiten: Die Unterkirche erinnerte mit einer Kapelle an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Die mächtige Spitzbogenhalle dagegen war dem Gemeindegottesdienst vorbehalten. Seit 2005 ist St. Bonifatius zudem Heimstatt der Jugendkirche JONA. Für die Jugendgottesdienste wurde ein neuer Altar in die Mitte der Kirche gesetzt; ein segelförmiger Raumteiler gliedert die Halle bei Bedarf.

Welche Ausstattung hat St. Bonifatius Frankfurt?

Über dem Haupteingang findet sich eine Skulptur des Namenspatrons St. Bonifatius, gefertigt vom Bildhauer Arnold Hensler (1891–1935). Die Figur zeigt Bonifatius als jungen Missionar. Die Figuren der Nebenaltäre – darunter die Madonna über den Altarstufen – stammen vom Frankfurter Bildhauer Johann Belz (1873–1957).

Hauptaltar, Tabernakel und die Ampel für das Ewige Licht entwarf Martin Weber selbst in schlichter Formensprache. Altar und Tabernakel haben sich nicht erhalten; die charakteristische Ampel hingegen hängt noch heute an einer Kette aus dem Turm herab. Die ursprüngliche Orgel wurde 1994 durch eine raumgreifende Orgel auf der Empore ersetzt.

Bonifatius-Skulptur über dem Eingangsportal
St. Bonifatius – historische Postkarte

Wann wurde die Pfarrkirche St. Bonifatius gebaut?

Die ersten Planungen zu St. Bonifatius reichen ins Jahr 1897 zurück. Die Gemeinde im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen wollte ihrem Platzmangel mit einem Neubau abhelfen. Ein eigens gegründeter Kirchenbauverein verständigte sich mit dem Paderborner Bonifatiusverein, zum 1200-jährigen Jubiläum des ersten Auftretens des „Apostels der Deutschen“ eine Kirche zu errichten.

Ein Wettbewerb 1925 führte zum Sieger Martin Weber. Ausgeführt wurde letztlich eine Kombination seines Siegerentwurfs und einer Alternativplanung mit sechseckigem Turm. Der Grundstein wurde am 27. Juni 1926 gelegt, die Weihe am 7. August 1927 begangen.

Wer entwarf die Pfarrkirche St. Bonifatius?

St. Bonifatius war der erste große Kirchenbau Martin Webers und sorgte im zeitgenössischen Frankfurt für Diskussionen. Während Fachkollegen seine modernen Ansätze lobten, störten sich Kritiker an den „unwürdigen“ Baustoffen Eisenbeton und Klinker. Diese Debatte verhalf Weber zu überregionaler Bekanntheit.

Weber wurde 1890 in Frankfurt geboren, arbeitete für Friedrich Pützer und Dominikus Böhm und verbrachte 1919–1921 als Oblate im Kloster Maria Laach. 1925 machte er sich in Frankfurt selbstständig. Nach St. Bonifatius schuf er weitere bedeutende Kirchenbauten, darunter die Heilig-Kreuz-Kirche am Bornheimer Hang. Er starb 1941 im Alter von 50 Jahren.

Textquelle: Julius C. Rheinsberg, M.A. (Straße der Moderne, Kirchen in Deutschland) · Redaktion & Kirchenführer: Pfr. Dr. Werner Otto

St. Bonifatius von oben

Licht und Liturgie

Eine neue Beleuchtung seit 2013

„Lumen de Lumine“ lautete der ursprüngliche Name des architektonischen Entwurfs von Martin Weber für die Kirche St. Bonifatius. 2013 wurde unter Pfarrer Werner Otto eine neue Beleuchtung im Kirchenraum installiert. Das Konzept des Büros Cybulska & Partner versucht, durch eine aufeinander abgestimmte Komposition aus Nischen- und Säulenbeleuchtung in Verbindung mit rautenförmigen Deckenleuchten die von Weber erdachte Zeltform des Kirchenbaus sichtbar zu machen.

2014 wurde das Beleuchtungssystem um ein variables Farbkonzept erweitert, das der Kirche ermöglicht, durch unterschiedliche Lichtfarben verschiedene Stimmungen zu erzeugen – besonders eindrucksvoll während der Jugendgottesdienste der JONA.

Neue Beleuchtung St. Bonifatius

Kunstwerke & Ausstattung

Digitaler Kirchenführer

Unser Digitaler Kirchenführer bietet Informationen über die Kunstwerke in unserer Pfarrkirche und über die Besonderheiten der Raumgestaltung. Klicken Sie auf einen Eintrag, um mehr zu erfahren.

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Taufstein

Beschreibung

Der unter der Orgelempore befindliche Taufstein wurde zeitgleich mit dem Kirchenbau von der Mettlacher Firma Villeroy & Boch angefertigt und besteht teilweise aus Terrakotta. Auf dem in Form eines griechischen Kreuzes gefertigten Sockel, dessen Arme wiederum ein kleines reliefiertes Kreuz tragen, ruht die untere Halbkugel des Taufbeckens und die lateinische Inschrift („Mit ihm seid ihr in der Taufe begraben, durch den ihr im Glauben an die Macht Gottes auferweckt seid, Kol 2, 12“) verweist auf die liturgischen Tauftexte aus der Bibel. Der Taufsteindeckel ist eine Arbeit des Frankfurter Schlossermeisters Müller.

Bedeutung des Taufsakraments

Wasser ist die Quelle des Lebens. So überrascht es nicht, dass Religionsgemeinschaften neue Mitglieder oft durch eine Wassertaufe in ihre Gemeinschaft aufnehmen.Mit dem Sakrament der Taufe beginnt der Mensch sein Leben als Christ und so befindet sich das Taufbecken von St. Bonifatius auch gleich am Eingang der Kirche, unter den Spitzbögen der niedrigen Emporenhalle.

Während der Taufe taucht der Täufling mit dem Kopf ins Wasser ein und wieder auf. Dieses Ritual lässt sich vereinfacht so verstehen:Ins Wasser eintauchen – den alten Menschen hinter sich lassen. Aus dem Wasser auftauchen – ein neuer Mensch werden in der Einheit mit Christus.

Die Inschrift

„Mit ihm seid ihr in der Taufe begraben, durch den ihr im Glauben an die Macht Gottes auferweckt seid; Kol 2, 12“

Betrachtet man den Taufstein noch einmal, stellt man fest, dass in seiner Form diese Botschaft ablesbar wird: Das Kreuz ist Sockel der goldenen Kugel. Ohne das Kreuz, ohne das Eintauchen ins Wasser, ohne dass der Täufling sein altes Leben begräbt, gibt es kein Auftauchen und kann keine neue Einheit mit Christus entstehen.

Impuls

wir möchten nicht
dass unser kind
mit allen wassern gewaschen wird
wir möchten
dass es
mit dem wasser der gerechtigkeit
mit dem wasser der barmherzigkeit
mit dem wasser der liebe und des friedens
reingewaschen wird
wir möchten
dass unser kind
mit dem wasser
christlichen geistes
gewaschen
übergossen
beeinflusst
getauft
wird
wir möchten selbst das klare lebendige wasser
für unser kind werden und sein
jeden tag
wir möchten auch dass seine paten
klares kostbares wasser
für unser kind werden
wir hoffen und glauben
dass auch unsere gemeinde in der wir leben
und dass die kirche zu der wir gehören
für unser kind das klare kostbare
lebendige wasser
der gerechtigkeit
der barmherzigkeit
der liebe und des friedens ist
wir möchten
und hoffen
dass unser kind
das klima des evangeliums findet
wir möchten nicht
dass unser kind mit allen wassern
gewaschen wird
deshalb
in diesem bewusstsein
in dieser hoffnung
in diesem glauben
tragen wir unser kind
zur kirche
um es der kirche
der gemeinde zu sagen
was wir erwarten
für unser kind
was wir hoffen
für unser kind
wir erwarten viel
wir hoffen viel

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Mariengemälde

Geschichte

Das barocke Mariengemälde an der Nordwand der Eingangshalle entstand um das Jahr 1700 und wurde im niederländisch-flämischen Stil erstellt. Gemalt hat es jedoch der kaiserliche Hofmaler Jan Kupecký (1667-1740), der seinerzeit als einer der besten Portraitmaler Europas galt und während seiner Zeit in Wien als Günstling von Leopold I. und Joseph I. (und somit des gesamten Adels) zu Ruhm und Ehren kam. Wie das Bild in die Kirche gefunden hat, ist leider nicht bekannt.

Beschreibung

Aus diesem farbenprächtigen Gemälde streckt uns ein freundliches, aktives Jesuskind die Arme entgegen. Fast möchte man es seiner Mutter vom Schoß nehmen und es in das weiße Tuch hüllen. Schaut man aber genauer hin, entdeckt man, dass es seine rechte Hand in der Geste zum Segen erhoben hat und seine linke eine gläserne Kugel an einem abschließenden goldenen Kreuz hält. In der christlichen Ikonographie ist dies die Darstellung des Salvator mundi, des Erlösers der Welt – die Kugel symbolisiert Christi Herrschaft über die Welt. Und so thront dieses Kind auch wie ein König auf dem Schoß seiner prächtig gekleideten Mutter.

Marias Gewand leuchtet rot in der Farbe der Liebe. Darüber trägt sie einen Mantel in blau, der Farbe des Glaubens und der Treue, Himmlisches und Irdisches verbindend. Ihren geneigten Kopf umgibt ein strahlender Glanz. Durch das „Ja“, das Maria stellvertretend für alle Gläubigen auf den Anruf Gottes gesprochen hat (Lk 1,38) ist sie Vorbild im Glauben und gilt auch als „Mutter der Kirche“. Mit ihr blicken wir noch einmal auf ihren Sohn und mit ihrem Blick verändert sich auch der unsere auf dieses göttliche Kind.

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Beleuchtung

Geschichte

„Lumen de Lumine“ lautet der ursprüngliche Name des architektonischen Entwurfs von Martin Weber für die Kirche St. Bonifatius. 2014 wurde unter Pfarrer Werner Otto das Planungsbüro Cybulska & Partner mit einem neuen und flexiblen Beleuchtungskonzept für die Kirche beauftragt – ganz im Sinne ihres Architekten. Das von Herbert Cybulska erstellte Beleuchtungskonzept versucht, durch eine aufeinander abgestimmte Komposition aus Nischen- und Säulenbeleuchtung in Verbindung mit eigens dafür erstellten rautenförmigen Deckenbeleuchtungskörpern die von Martin Weber erdachte Zeltform des Kirchenbaus zur Geltung zu bringen. Der Innenraum lässt sich so je nach Anlass farbig, kalt- oder warm-weiß inszenieren. Die raumgreifende Lichtanlage gewann seitdem bereits zwei renommierte Preise – den Deutschen Lichtdesign-Preis 2015 sowie den German Design Award 2016 – und war vielbeachteter Ausstellungsort anlässlich der Frankfurter Luminale.

Licht als Erlebnis

Die schönsten Momente in den großen Kathedralen des Mittelalters entstehen oft, wenn das Sonnenlicht durch die hohen Glasfenster fällt und sich die Architektur in farbiges Licht auflöst.

In St. Bonifatius muss man nicht auf die Sonne warten, um die Schönheit des Lichts und seiner Möglichkeiten zu erleben. In Rot, Orange, Gold, Blau oder Violett getaucht, erscheint der Kirchenraum immer wieder neu, sei es belebend oder meditativ. Ein wanderndes weißes Licht, das schließlich auf dem Altartisch verharrt, konzentriert unseren Blick auf das Geschehen während des Gottesdienstes.

Jesu Worte über das Licht

„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh. 8, 12)
„Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus.“ (Mt. 5, 14-15)

Fiat Lux – der Lichtgottesdienst

Wer die Lichtanlage erleben möchte: Zweimal im Monat findet der besondere Lichtgottesdienst „Fiat Lux“ am Samstagabend um 18:30 Uhr statt.

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Madonna

Geschichte

Die barocke Marienskulptur (Immaculata) in der Seitennische stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde vermutlich in einer Mainzer Werkstatt angefertigt.

Beschreibung

Schaut man zunächst auf Marias Füße, so zeigt uns der Künstler die Attribute einer Heldin, einer Siegerin. Sie steht, nur mit Sandalen beschuht, auf der als Halbkugel angedeuteten Erde. Ihr rechter Fuß ruht auf der Mondsichel, ihr linker zerquetscht eine Schlange am Boden, Symbol des ewig Bösen. Sie ist als Immaculata dargestellt, als eine Frau, die durch Gottes Gnade von der Erbsünde befreit ist.

Lässt man den Blick weiter nach oben wandern, verliert sich der Eindruck einer Siegerin. Sie trägt außer ihrem bewegten, faltenreichen Gewand keinen Schmuck. Die Haare hat sie zu einem einfachen Knoten zusammengebunden, den Kopf gesenkt, die Augenlider fast geschlossen. In ihren Armen hält sie ihren sehr lebendigen Sohn, gibt ihm Halt und Schutz. Auf ihn kommt es an. Noch ist er ein Kind und auch ihn präsentiert sie dem Betrachter nicht als göttlichen Herrscher.

Der Künstler gestaltet Maria nicht nur als Siegerin, sondern vor allem als Mutter. Sie ruht in sich, in ihrer Nähe entfalten sich Leben und Friede.

Einladung

Jeden Tag kommen Menschen in unsere Kirche, um eine Kerze anzuzünden. Die Kerze ist ein stilles Gebet, das ich für mich selbst oder einen anderen Menschen anzünden kann. Während ich wieder in meinen Alltag zurückkehre, brennt und „betet“ die Kerze für mich weiter.

Stellen Sie eine Kerze auf, bleiben Sie ein wenig in der Nähe von Mutter und Sohn.

Haben Sie ein Gebetsanliegen? Schreiben Sie sie in das Fürbittenbuch oder in das Online-Gebetbuch. Wir beten mit Ihnen und für Sie in Ihren Anliegen.

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Bonifatius-Reliquie

Was ist eine Reliquie?

Eine „Reliquie“ ist der sterbliche Überrest (Knochen, Kleidungsstück) einer / eines Heiligen. In katholischen Kirchen werden Reliquien ausgestellt und verehrt.

Die kostbare Reliquie des Hl. Bonifatius wurde der Pfarrei anlässlich der Weihe der Kirche im Jahr 1927 durch den damaligen Bischof von Fulda Dr. Joseph Damian Schmitt überlassen. Das goldene Gefäß, in dem die Reliquie präsentiert wird, ist eine Arbeit des Fuldaer Domgoldschmiedes Wilhelm Rauscher.

Wer war der Heilige Bonifatius?

Wynfreth Bonifatius wurde um 673 in Crediton geboren und starb am 5. Juni 754 oder 755 bei Dokkum in Friesland. Er war einer der bekanntesten Missionare und der wichtigste Kirchenreformer im Frankenreich, war Missionserzbischof, päpstlicher Legat für Germanien, Bischof von Mainz, zuletzt Bischof von Utrecht sowie Gründer mehrerer Klöster, darunter Fulda.

Aufgrund seiner großdimensionierten, mit fränkischer Unterstützung betriebenen Missionstätigkeit im damals noch überwiegend nicht-christlichen Germanien wird er seit dem 16. Jahrhundert von der katholischen Kirche als „Apostel der Deutschen“ verehrt.

Die Fällung der Donareiche

Der Priester Willibald von Mainz berichtet in seiner Vita sancti Bonifatii von einem besonderen Ereignis bei Geismar, wo die dem Gott Donar geweihte und seit langer Zeit verehrte Donareiche stand. Laut Willibald entschloss sich Bonifatius, genau diese Eiche zu fällen. Die zahlreichen Anwesenden, neben Willibald auch eine große Anzahl Friesen, erwarteten gespannt die Reaktion der germanischen Gottheit – dass diese ausblieb, beeindruckte sie tief. (Quelle: wikipedia)

Weitere Hinweise in der Kirche

  • Holzskulptur des Heiligen Bonifatius
  • Steinskulptur des Heiligen Bonifatius außen über dem Eingangsportal der Kirche von A. Hensler
  • Buchstaben S und B für „Sankt Bonifatius“ an den Außenbalkonen rechts und links neben der Skulptur über dem Eingangsportal
  • Eine Glocke im Glockenturm, die den Namen Bonifatius trägt und im Ton c´ läutet

Gebet

Ewiger Gott, Zuflucht und Hilfe all deiner Kinder,
wir preisen dich für alles, was du uns gegeben hast,
für alles, was du für uns getan hast,
für alles, was du für uns bist.
In unserer Schwäche bist du unsere Kraft;
in unserer Finsternis bist du unser Licht;
in unserm Kummer bist du unser Trost und unser Friede.
Wir können deine Gnade nicht messen,
wir können deine Liebe nicht loten:
Sei gesegnet für all deinen Segen.
Lass uns so leben, als seien wir bei dir,
und die Dinge lieben, die du liebst,
und dir in unserem täglichen Leben dienen
durch Jesus Christus, unseren Herrn.

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Engelbilder

Die Bilder

Die zwei Engelbilder (Öl auf Leinwand) links und rechts des Altarraums sind Werke der Frankfurter Malerin Carola Ströter (* 1962). Im Anschluss an eine Ausstellung in der Kirche wurden beide Bilder von der Gemeinde St. Bonifatius für den Verbleib im Kirchenraum erworben.

Interview mit Carola Ströter

Frage: Wie kam es zu der Ausstellung?Ströter: Meine Familie ist seit Generationen eng mit der Gemeinde St. Bonifatius verbunden. Ich selbst bin hier groß geworden und war Messdienerin. 1997 gab mir Pfarrer Richard Weiler die Möglichkeit, meine Bilder in der Kirche auszustellen.

Frage: Die Bilder sind thematisch und farblich so gut auf den Kirchenraum abgestimmt, dass sie wie eine Auftragsarbeit wirken. Wie kommt das?Ströter: Zunächst hat mich ein Text zu den Bildern inspiriert:

Da sei Er unser Gott bei uns, wie er da war bei unseren Vätern,
nimmer verlasse er uns,
nimmer verstoße er uns,
er lenke zu sich unser Herz,
in all seinen Wegen zu gehen, (…)
Euer Herz aber sei befriedet mit Ihm unserem Gott
(Könige 18,52-61)*

Engel in einer geflügelten Herzform sind ein zentrales Motiv in meiner Malerei. Der Engel ist ein Bote Gottes – er begleitet, schützt und stärkt uns, er wandelt zwischen den Welten, kommt zu allen Tageszeiten und tritt an unsere Seite. Golden scheint das Licht, das von Christus ausgeht, durch ihn hindurch und bewegt ihn und unsere Herzen. Die Farbgebung und die Linienführung sind, glaube ich, ganz von dem Kirchenraum inspiriert, der mich selbst auf meinem Weg zu Gott begleitet hat: St. Bonifatius

Frage: Warum haben Sie die Bilder als Diptychen gemalt?Ströter: Ich male oft Paare. Jeder existiert natürlich für sich in seinem eigenen Raum, aber wirklich lebendig wird der Mensch, werden die himmlischen Mächte und unsere Kirche nur gemeinsam. Diese Spannung wird im Diptychon deutlich.

Frage: Die Bilder hängen zu beiden Seiten vor dem Altarraum – ein guter Ort?Ströter: Ja, wunderbar! Hier geht es hinauf, es ist die Schwelle zu einem geheiligten Raum. Wer könnte besser den Weg weisen als Engel?

Impuls

„Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen.Sie tragen dich auf Händen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt“(Psalm 91,11.12)
Sende mir einen Engel
Ein Engel an meiner Seite
Einer, der mir zeigt, was ich nicht sehen kann. (will?)
Einer, der mir laut zuruft, was ich nicht hören kann (will?).
Einer, der mich führt, wo ich nicht weiter kann (will?).
Einer, der mich hält, wenn ich falle.
Einer, der mir Weite öffnet, wo ich nur Grenzen sehe.
Einer, der mir den Himmel zeigt, wo ich in meiner Welt gefangen bin.
Einer, der mich behütet auf all meinen Wegen.
Mensch.
Freund.
Engel!

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Altar

Der Ort, an dem „Eucharistie“ gefeiert wird… Wir danken Gott, dass er sich uns im Abendmahl selbst schenkt.

Was ist Eucharistie?

Der Altar ist der Tisch, an dem im Gottesdienst „Eucharistie“ gefeiert wird. Das bedeutet übersetzt: Danksagung. Wir danken Gott, dass er sich uns im Leib Christi (durch Brot und Wein) schenkt.

Diese Eucharistiefeier geht auf Jesus selbst zurück, der am Abend vor seinem Tod mit seinen Jüngern (Freunden) eine Abschiedsfeier gefeiert hat. Im Verlauf dieses Abendessens hat er Brot genommen und gesagt: „Nehmt und esst. Das ist mein Leib.“ Über den Kelch mit Wein sagte er: „Nehmt und trinkt, das ist mein Blut“.

Die katholische Kirche glaubt, dass Gott sich uns in dieser Feier selbst schenkt. Durch Brot und Wein schenkt er uns Gemeinschaft mit sich.

Tut dies zu meinem Gedächtnis

Die Kirche nimmt diesen Auftrag auch heute noch wörtlich und feiert deshalb an jedem Sonntag Eucharistie.

Sakrament

Die Eucharistie ist das höchste von 7 Sakramenten. Ein Sakrament ist so etwas wie eine zärtliche Berührung Gottes – ein Zeichen, in dem uns Gott zum Greifen nahe kommt, uns etwas von sich schenkt.

Der Altar ist ein Zeichen für Jesus. Deshalb sind auf dem Holz-Altar der Jugendkirche fünf kleine Kreuze eingebrannt. Sie weisen auf die Wundmale Jesus am Kreuz.

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Orgel

Geschichte der Orgel

Die erste Orgel wurde aufgrund fehlender Mittel gebraucht von einer evangelischen Kirche in Niederursel für 2400 RM erworben, stammte aus dem Jahr 1850 und wurde seitlich über dem Altar im Chorraum installiert. Das Provisorium hielt länger als gedacht: Erst 1957 erwarb die Gemeinde die ausgediente Orgel des Hessischen Rundfunks, diese wurde 1973 durch die damals größte elektronische Kirchenorgel Deutschlands der Firma Vierling ersetzt, bevor von 1991 bis 94 die heutige Pfeifenorgel der Bonner Orgelfirma Klais auf der Empore eingebaut wurde. Das 40-registrige, dreimanualige Werk wurde im März 1995 eingeweiht.

Glaube und Musik

… sind bereits seit über 2000 Jahren untrennbar miteinander verbunden – schon im Neuen Testament wird berichtet, Jesus habe mit seinen Jüngern beim Abendmahl einen Lobgesang angestimmt. Die klangliche Nähe der Orgel zur menschlichen Stimme und die Möglichkeit, auch andere Instrumente mit ihr zumindest näherungsweise zu imitieren, machte das Instrument früh auch im liturgischen Zusammenhang attraktiv. Im Mittelalter schafften sich die neu gegründeten Klöster zunehmend Orgeln an und mit den technischen Neuerungen während Renaissance und Barockzeit entwickelte sich schließlich das Instrument, das wir heute kennen. Auch heute noch gehen Orgelmusik und christlicher Glaube eine innige Verbindung ein und Komponisten stellen ihre für die Königin der Instrumente geschriebenen Werke häufig in einen religiösen Kontext. Als Begleitung des Gemeindegesangs ist die Orgel nach wie vor unentbehrlich, aber der einzigartige Klang einer Pfeifenorgel ist auch ohne liturgischen Zusammenhang ein faszinierendes Erlebnis, das die innige Verbindung von Musik und Glaube spürbar macht.

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Sakristei

Was verbirgt sich hier?

Hinter der Sakristei-Tür beginnt das Reich des Küsters, der Messdiener und natürlich des Pfarrers.

Hier laufen alle Vorbereitung für den Gottesdienst.Hier lagern alle für den Gottesdienst benötigten liturgischen Gegenstände.

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Chorraum

Geschichte

Hauptaltar, Tabernakel und Ewiglichtampel waren ursprünglich alles Entwürfe des Architekten Martin Weber, doch die ersten beiden sind leider nicht im Original erhalten. Tabernakel und Altar wurden später vom Architekten Jungherz entworfen, der beim bischöflichen Bauamt in Limburg tätig war. Die Tabernakelstele ist in einen retabelähnlichen Aufbau integriert, der seitlich die noch im Original erhaltenen Altarleuchter trägt (ebenfalls ein Entwurf Webers) und von zwei großen Standleuchtern (nach Webers Entwurf nachgearbeitet) begleitet wird. Über der Schale der ebenfalls erhaltenen, an einer Kette aus dem Turm herabhängenden Ewiglichtampel schweben drei Kronreifen, die Schale selbst wird von hängenden Buchstaben geziert, die – analog zu den drei Kronreifen – im dreimaligen Sanctus (heilig) auf die Trinität verweisen.

Das große Chorfenster ist eine Arbeit des bekannten Krefelder Glaskünsters Johannes Beeck und wurde im Rahmen der Neugestaltung nach der Liturgiereform in den 60er Jahren eingebaut.

Beschreibung

Betritt man die Kirche St. Bonifatius wird der Blick sofort auf den Chorraum gelenkt, wo der goldene Tabernakel mit Kreuz steht. Darüber schwebt die Ewiglichtampel, deren untere Spitze wie ein goldener Finger auf den Tabernakel zeigt. Hier ist das Herzstück der Kirche!

Die Ewiglichtampel brennt Tag und Nacht und zeigt in jeder katholischen Kirche den Standort des Tabernakels an. Im Tabernakel werden die bereits geweihten Hostien aufbewahrt, das Brot der Eucharistie, in dem nach katholischem Glauben Jesus Christus gegenwärtig ist und den Menschen Gemeinschaft mit sich schenkt.

Nur einmal im Jahr wird die Ewig-Licht-Ampel gelöscht: Nach der Feier des letzten Abendmahls am Gründonnerstag. Am Karfreitag ist der Tabernakel leer, als Zeichen dafür, dass Jesus am Kreuz stirbt. Karfreitag und Karsamstag sind die einzigen beiden Tage im Jahr, an denen in katholischen Kirchen keine Eucharistie gefeiert werden darf.

Auf der Tabernakeltür sieht man das Christusmonogramm, die griechischen Buchstaben XP, die zugleich die Anfangsbuchstaben des Wortes Χριστός („Christus“) sind.

Gebet

O Gott, ich bete dich an.
Du Weisheit, die mich erdacht,
du Wille, der mich gewollt,
du Macht, die mich geschaffen
du Gnade, die mich erhoben,
du Stimme, die mich ruft,
du Wort, das zu mir spricht,
du Gnade, die mich beschenkt,
du Vorsehung, die mich leitet,
du Barmherzigkeit, die mir vergibt,
du Liebe, die mich umfängt,
du Geist, der mich belebt,
du Ruhe, die mich erfüllt,
du Heiligkeit, die mich wandelt,
dass ich nimmer ruhe, bis ich dich schaue.
O Gott, ich bete dich an.

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Osterkerze

Geschichte und Bedeutung

Der Brauch, eine besondere Kerze am Osterfest zu entzünden, ist bereits sehr alt – die ältesten schriftlichen Zeugnisse stammen aus dem vierten Jahrhundert.

Im Gottesdienst in der Nacht vor Ostern („Osternacht“) wird die Kerze geweiht und am Osterfeuer entzündet. Der Priester zieht dann mit der Osterkerze unter dem dreifach wiederholten Ruf „Lumen Christi“ (Christus, das Licht) in die noch dunkle Kirche ein. Dieser Ruf ist das Zeichen, dass die Dunkelheit vor dem Licht weichen muss, dass das Leben stärker ist als des Tod. Von der Osterkerze ausgehend wird das Licht dann an alle Mitfeiernden weitergegeben, die jeweils eigene Kerzen in den Händen halten.

Symbol der Auferstehung

Christen glauben, dass Jesus Christus nach drei Tagen vom Tod auferstanden ist.

Das Licht, das die dunkle Kirche erhellt, ist ein Symbol für die Auferstehung: Gott erspart uns nicht den Tod, aber er schenkt uns ein Licht, so dass wir uns vor dem Tod nicht mehr fürchten müssen.

Auf der Osterkerze finden sich das Kreuz, die Jahreszahl und „Alpha“ und „Omega“ (erster und letzter Buchstabe des griechischen Alphabetes) sowie die goldenen Wachsnägel als Symbole für die Wundmale Christi. Die Osterkerze ist für die Christen Sinnbild für den verklärten Leib Christi nach der Auferstehung.

Der ungläubige Thomas – Gemälde von Caravaggio

Jesus auferstanden? Verklärt? Das konnten auch die Jünger kaum glauben. Jahrelang hatten sie ihn begleitet, tief beeindruckt von seinem Wirken und dann endet sein Leben am Kreuz! Sein Körper wurde in ein Felsengrab gelegt. Ein Mensch, der stirbt, kehrt nicht zurück. Trotzdem muss damals etwas geschehen sein, das die Jünger so tief beeindruckt hat, dass sie danach ihr Leben für diesen Jesus ganz und gar eingesetzt und sogar den eigenen Tod in Kauf genommen haben.

In eindrucksvollen Geschichten erzählt die Bibel von der Zeit nach dem Tod Jesu am Kreuz. So auch vom Jünger Thomas, der einfach nicht an die Auferstehung glauben kann, wenn er nicht selbst die Hand in die Wunden Jesu gelegt hat.

Thomas ist der Prototyp des starrköpfigen Zweiflers, der nur das zu begreifen vermag, was er mit eigenen Händen greifen kann. Was will Caravaggio ausdrücken, indem er Thomas ausführen lässt, was Jesus anbietet? Ist Thomas nun ungläubig oder gläubig?

„Rühr mich an!
Streck deinen Finger aus und leg sie in meine Hände!
Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite!“
Ich nähere mich dir.
Nur langsam.
Schritt für Schritt.
Dein Licht lockt mich.
Aber dein Kreuz schreckt mich,
hält mich auf Abstand.
Das Leben wächst nur aus dem Tod?
Ich brauche noch etwas Zeit, Herr,
etwas Abstand.
Rühr mich nicht an! Leg nicht den Finger in meine Wunde, Herr.
Bleib auf Abstand.
Komm mir nicht zu nah.
Meine Wunde kann ich dir nicht zeigen.
Ich möchte sie selbst nicht anschauen.
Ich brauche noch etwas Zeit, Herr,
etwas Abstand.
Rühr mich nicht an!
Rühr mich an!
Ich dich.
Und du mich.

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Marienfigur

Geschichte

Die sandsteinfarbene Marienfigur des in den 60er Jahren beseitigten Marienaltars ist ein Werk des Bildhauers Johann Belz (1873-1957). Sie wurde 1927 erschaffen und steht heute auf einer kleinen Konsole. In Frankfurt finden sich zahlreiche weitere Werke des Bildhauers, so etwa der Höchster Brüningbrunnen oder Büste und Grabstätte von Oberbürgermeister Franz Adickes.

Beschreibung

Erkennt man diese Figur als Maria?

Sie ist eine sehr junge Frau, unauffällig gekleidet, nur ein Goldrand an ihrem Gewand schmückt sie. Kein Kind, keine Mondsichel oder Schlange, keine Krone oder Strahlenkranz. Ernst schaut sie auf einen unbestimmten Punkt, ohne Blickkontakt mit dem Betrachter aufzunehmen.

Aber ihre Hände sprechen zu uns: Ihre rechte Hand hebt sie zum Gruß oder Segen, die linke öffnet sie entspannt und bereit zu empfangen. Leicht hebt sich ihr rechtes Bein, bereit, loszulaufen. In diesem Dreieck der Hände und des Beins entdeckt man ihre Kraft und ihr Wesen: Sie gibt, sie empfängt, sie bewegt.

Mutterglück scheint nicht ihr Ziel, vielmehr die richtige Haltung zu finden in einer Welt, in der die Liebe Anlass zu Mord- und Totschlag werden kann.

Nichts an ihr ist alltäglich und trotzdem ist sie fast wie eine von uns.

Einladung zum Gebet

Gegrüßet seist du Maria voll der Gnade.
Der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes: Jesus,
der den Glauben in uns vermehre.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder –
Jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Gegrüßet seist du Maria voll der Gnade.
Der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes: Jesus,
der die Liebe in uns entzünde.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder –
Jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Gegrüßet seist du Maria voll der Gnade.
Der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes: Jesus,
der die Hoffnung in uns stärke.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder –
Jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
Pfarrkirche St. Bonifatius · Holbeinstraße 70 · 60596 Frankfurt · Mo–So 9–18 Uhr Gottesdienste Anfahrt & Kontakt Kirchenführung anfragen

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